Vesper und Handauflegen
Raum und Zeit für Berührung
Die Vesper am Samstagabend gibt Raum für Wort, Musik und Stille. Die feierliche halbe Stunde hilft, am Schluss der Woche in die Ruhe zu kommen und sich in der Stille ordnen zu lassen.
Im Anschluss an die Vesper besteht die Möglichkeit, sich die Hände auflegen zu lassen.
Handauflegen ist eine alte biblische Tradition. Sie knüpft beim ganz Alltäglichen an. Wir legen die Hand auf den Arm oder die Schulter eines andern und spenden dadurch Kraft und Trost. Tut uns etwas weh, dann legen wir uns selbst die Hand unwillkürlich auf die schmerzende Stelle. Das beruhigt und entspannt.
Das Handauflegen in geistlicher Hinsicht unterscheidet sich von diesen alltäglichen Berührungen durch die innere Haltung. Es ist eine absichtslose, achtsame und respektvolle Hinwendung, eingebettet in einen weit gefassten christlich-spirituellen Rahmen. Die segnende, wohltuende, heilsame Kraft wird weitergereicht über die Hände. Sie vermittelt ganz schlicht, was ein altes Gebet aus dem 4. Jahrhundert sagt: «Gott hat keine Hände, nur unsere Hände.»
Weitere Informationen finden Sie im Flyer. Die Daten finden Sie auch in unserer Agenda.

Johanneskirche
Breitenrainstrasse 26
3014 Bern
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Pfarrerin
Mirjam Wey
Wylerstrasse 5
3014 Bern
Tel. 031 331 34 70
mirjam.wey@refbern.ch
Arbeitstage: in der Regel Montag bis Freitagmittag
Pfarrer
Herbert Knecht
Wylerstrasse 5
3014 Bern
Tel. 077 447 03 62
herbert.knecht@refbern.ch